Damian Hugo von Schönborn, Fürstbischof von Speyer, wählt die Stadt Bruchsal als neues geistliches Zentrum seines Fürstbistums. Hier lassen er und sein Nachfolger, Fürstbischof Franz Christoph von Hutten, ein prächtiges Schloss als neue Residenz erbauen. Zeugnis ihres Selbstverständnisses als Fürstbischöfe sind die weitläufigen Räume mit den kostbaren Ausstattungen. Im Herbst 1802 muss Fürstbischof Franz Wilderich von Walderdorff sein Schloss dem Markgrafen von Baden übergeben. Die Hofkirche wird Pfarrkirche. Im Zweiten Weltkrieg wird das Schloss weitgehend zerstört. Heute sind hier Museen und die Sonderausstellung zur Säkularisation untergebracht.
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