Oberhalb des Lörracher Ortsteiles Haagen
erstreckt sich malerisch auf einer Bergzunge die Burgruine Rötteln. Hier in der Rheinebene im Süden der fruchtbaren, sanften Hügellandschaft des Markgräfler Landes erbauten die Herren von Rötteln ihren Stammsitz, der 1259 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Die ursprüngliche Burg wurde im 14. und 15. Jahrhundert erweitert und umgebaut. Ein besonderes Kleinod jedoch war wohl das Obergeschoss des ältes-ten Teiles mit seinem romanischen Bogenfries und den Buckelquadern. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burganlage bereits teilweise zerstört und die Eroberungskriege im Zuge der Reunionspolitik des Sonnenkönigs, Ludwig XIV., ließen sie gänzlich als Ruine zurück. Erhalten hat sich von der weitläufigen Anlage mit Vorburg u.a. der Bergfried aus staufischer Zeit, der sogenannte „Schwarzwald“.
Parkmöglichkeiten: ca. 150 Parkplätze unterhalb des Ruinengeländes, Entfernung 150 m