Vom Röttelnbund in der Landschreiberei eingerichtet, beherbergt es wichtige Fundstücke, die bei den regelmäßigen Pflege- und Restaurierungsarbeiten zum Vorschein kommen. Sie zeigen, dass das Leben auf Burg Rötteln nicht nur auf das Militärische ausgerichtet war. Neben Kanonenkugeln und Pfeilspitzen sind auch Teile von Schüsseln, Ofenkacheln, Knöpfe, Scheren, Fingerhüte oder Tischglocken zu sehen.
Darüber hinaus gibt das Museum einen lebendigen und anschaulichen Einblick in die Geschichte der Burg. Beispielsweile dokumentiert ein großes Modell der Anlage ihren letzten intakten Zustand in der Mitte des 17. Jahrhunderts. Stiche und Grafiken zeigen weitere Einzelheiten der Burg. In einigen Vitrinen werden auch die Sagen, die sich um die Ruine ranken, „illustriert“.