Heinrich der Löwe aus dem Geschlecht der Welfen zählte zu den mächtigsten Reichsfürsten des 12. Jahrhunderts. Durch geschickte Politik und Verwaltung gelang es ihm, sein Herrschaftsgebiet kontinuierlich zu vergrößern.
1147 heiratete er Clementia von Zähringen (gest. um 1167), wodurch er als Mitgift die Herrschaft über die Burg Badenweiler und umliegende Gebiete erwarb. Angeblich aufgrund zu naher Verwandtschaft ließ er sich 1162 von Clementia scheiden. Die wahren Beweggründe basieren vermutlich auf dem Druck, den sein Vetter, Kaiser Friedrich I. (Barbarossa), auf ihn ausübte. Barbarossa missfiel die enge Bindung zwischen Welfen und Zähringern, da sie seine Machtposition gefährdete. Zusätzlich bot er, um seine benachbarten Gebiete im Elsass zu vergrößern, Heinrich dem Löwen Besitzungen im Harz im Tausch gegen Badenweiler an. Heinrich willigte ein, um seine sächsischen Stammlande, vor allem im Dauerkonflikt mit dem Askanier Albrecht dem Bären und dessen Söhnen, zu sichern.
Die Tochter Herzog Philipps des Kühnen von Burgund und Margaretes von Flandern heiratete 1393 Herzog Leopold IV. zu Österreich. Als Morgengabe brachte sie das Oberelsass mit in die Ehe ein. Katharina gelang es weitgehende Zugeständnisse zu erringen und ihr Heiratsgut in eigenen Händen zu behalten, indem Leopold ihr die Verwaltung des Landes übertrug. Ihren Regierungssitz legte sie ins Elsass, in die Nähe ihrer Heimat Burgund. Der ansässige Adel war empört darüber, einer Frau unterstellt zu sein, die zudem eine fremde Sprache sprach und fremde Traditionen einbrachte.
Nach der Trennung von Katharina und Leopold im Jahre 1404, wählte Katharina als Wohnsitz die Burg Badenweiler, die sich damals als Pfand im Besitz des Herzogs befand. Nach dem Tod Leopolds 1411 setzte Katharina ihre Herrschaft fort, musste ihren Schwägern aber Sicherheiten zugestehen.
Hilda Charlotte Wilhelmine von Nassau, geboren am 05. November 1864 in Biebrich bei Wiesbaden, heiratete am 20. September 1885 den Erbgroßherzog Friedrich (ab 1907 als Friedrich II. Großherzog von Baden) und war damit die letzte Großherzogin von Baden. Obwohl die Ehe der beiden politisch motiviert war, erwies sie sich als eine glückliche, wenn auch kinderlose Ehe. Da die Großherzogin als eine eher zurückhaltende und bescheidene Frau galt, vermochte sie sich auch nicht gegen ihre Schwiegermutter Luise durchzusetzen, weshalb sie dann auch nach der Thronbesteigung ihres Gatten im Erbgroßherzoglichen Palast (dem heutigen Bundesgerichtshof) wohnten, und der alten Großherzogin das Schloss überließen. Nach dem Tod ihres Gatten im Jahre 1928 lebte sie in Freiburg, Zwingenberg und Badenweiler. Am 8. Februar 1952 verstarb sie in Badenweiler. Nach ihrem Tod wurde das Palais der Gemeinde Badenweiler übergeben.