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Badenweiler

    

Kurpark Badenweiler
Kurpark Badenweiler

Kurpark

Der Kurpark zählt zu den schönsten Parkanlagen Deutschlands und wird von der mächtigen Burgruine Badenweiler überragt. Aufgrund des mediterranen  Klimas gedeihen hier exotische Pflanzen, wie beispielsweise Oleander, Hibiskus, Magnolien, riesige Zedern und Mammutbäume, Bananen, Zitronen, Palmen, Eukalyptus, Bambus, aber auch zahlreiche einheimische Pflanzen. Rund um den Burghügel verlaufen zahlreiche Wanderwege, die zu verschiedenen Panoramaplätzen führen. So blickt man vom Burghügel aus in die Rheinebene und zum Berg Blauen. Im Jahr 2006 wurde der Teich im Kurpark neu angelegt.

Lustschlösschen Belvedere

Belvedere

Das kleine Lustschlösschen Belvedere, welches sich unterhalb der Burg Badenweiler befindet, wurde 1811 vom großherzoglichen Architekten Friedrich Weinbrenner erbaut. Insbesondere Großherzogin Stephanie Beauharnais von Baden, die Adoptivtochter Napoleons, bevorzugte das Schlösschen als Aufenthaltsort. Später stand das Gebäude lange Zeit leer, bevor es gegen Ende des 19. Jahrhunderts den zahlreichen englischen Kurgästen als Kirche diente. Zwischen 1930 und 1933 richtete der Maler Emil Bizer sein Atelier dort ein. Heute finden in Belvedere verschiedene Kunstausstellungen statt. Zudem kann es auch für Trauungen angemietet werden.

Ruinen des römischen Bades „Aqua Villae“

Ruinen des römischen Bades „Aqua Villae“

Im Jahre 75 nach Christus wurde unterhalb der heutigen Cassiopeia-Therme eine römische Siedlung errichtet, die den Namen Aquae Villae (Wasserstadt) trug. Die römischen Thermen von Badenweiler wurden während der Regierungszeit des Kaisers Vespian gebaut. Nach dem Rückzug der Römer verfielen sie allmählich. 1784 wurden sie per Zufall wieder entdeckt. Damals gab der Markgraf Karl Friedrich von Baden den Umbau seines Amtshauses in Auftrag. Das Baumaterial sollte dem nahegelegenen „Steinbruch“ entnommen werden. Dabei stieß man auf die Überreste der Thermen. In den Ruinen sind die einzelnen architektonischen Bestandteile des römischen Bades noch deutlich zu sehen, welches in einen Heiß-, Warm- und Kaltbadebereich unterteilt ist. Um die Bad-Ruine vor weiteren Witterungseinflüssen zu schützen, wurde sie 2001 mit einem Glasdach überspannt.
Weitere Informationen unter Römerbadruine Badenweiler

Anton Pawlowitsch Tschechow (1860 – 1904)
Tschechow-Büste im Kurpark

Tschechow-Salon

Das literarische Museum, auch Tschechow-Salon genannt, befindet sich im Kurhaus von Badenweiler und ist dem russischen Schriftsteller, Novellisten und Dramatiker Anton Pawlowitsch Tschechow gewidmet. Es zeigt eine Vielzahl von Briefen und Originaldokumente zu seinem Aufenthalt in Badenweiler und zu seiner Rezeption. Vier Jahre nach seinem Tod, setzte man ihm im Badenweiler Kurpark sein weltweit erstes Denkmal . 1918 wurde es für Rüstungszwecke im Ersten Weltkrieg eingeschmolzen. Erst im Jahre 1992 wurde eine neue Büste von den Tschechow-Freunden der Insel Sachalin gestiftet und auf den leeren Sockel gesetzt.

Großherzogliches Palais in Badenweiler

Das Großherzogliche Palais

Das Großherzogliche Palais wurde zwischen 1586-88 als Amtshaus der Markgrafen von Baden erbaut und diente bis ca. 1689 als Oberamtssitz. Nachdem der Verwaltungssitz 1727 nach Müllheim verlegt worden war, bewohnten bald die Großherzöge mit ihren Familien das zur Sommerresidenz umgebaute Amtshaus mit seinem umgebenden Park. 1887/88 entschloss sich Großherzog Friedrich I. von Baden zu einem Neubau im prächtigen Renaissancestil. Bis zum Tode der Großherzogin Hilda im Jahre 1952, für die Badenweiler zur zweiten Heimat geworden war, gehörte der Bau zum Besitz des Hauses Baden. Mit ihrem Tod ging eine Epoche zu Ende. Das Palais wurde der Gemeinde Badenweiler übergeben und beherbergt heute verschiedene Kunstausstellungen.

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Technische Beratung, Gestaltung, Konzept und Umsetzung: Ralf Gatzki und Friederike Rook