Zeitleiste

1200-800 v Chr.

 

Erste Siedlungsspuren, vermutlich auch Befestigungen

600-500 v. Chr.

 

Keltische Burganlage auf dem Schlossberg, möglicherweise des Keltenfürsten von Krautbühl

750

 

Eventueller Bau einer frühmittelalterlichen Burg auf dem Schlossberg durch Graf Ruodbrecht, Onkel Karls des Großen

1100

 

Baubeginn der hochmittelalterlichen Burg durch die Grafen von Nagold

1165

 

Erweiterung der Burganlage

1145

 

Verlegung des Herrschaftszentrums der Grafen von Nagold nach Tübingen, Umbenennung des Namens „Grafen von Nagold“ zu „Grafen von Tübingen“ und Erhebung zu Pfalzgrafen

12.-13. Jh.

 

Ausbau Nagolds zur Stadt

Mitte 13. Jh.

 

Übergabe der Burg an die Grafen von Hohenberg

13.-14. Jh.

 

Umbenennung eines Zweiges der Grafen von Hohenberg in „von Nagold“ und Ausbau der Burg zu Residenz

1363

 

Verkauf der Burg an die Grafen von Württemberg und Erweiterung der Befestigungsanlagen um den äußeren Zwinger mit Bastionen und Ecktürmen
Einsetzung von Dienstleuten
Erhebung Nagolds zur Amtsstadt

16. Jh.

 

Nicht verwirklichte Planung Herzog Christophs von Württemberg, die Burg zu einer Landesfestung auszubauen

1645

 

Zerstörung der Burg durch bayerische Soldaten im Zuge des Dreißigjährigen Krieges

1646

 

Abbruch der Anlage; später teilweise Wiederaufbau

1945

 

Zerstörung des Nordwest-Turmes im Zweiten Weltkrieg

Ab 1945

 

Instandsetzung der Anlage

2003

 

Erwerb der Burgruine Hohennagold durch die Stadt Nagold

Weitere Informationen zu Nagold
 
 
Technische Beratung, Gestaltung, Konzept und Umsetzung: Ralf Gatzki und Friederike Rook