Zeitleiste

1190

 

Markgraf Hermann V. von Baden (Regierungszeit 1190 bis 1243) erbt das Herrschaftsgebiet Yberg mit den Gemeinden Steinbach und Sinzheim.

Um 1200

 

Erbauung des westlichen Bergfrieds und der Ringmauer.

1245

 

Erste urkundliche Erwähnung der Yburg in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Lichtenthal, das von der Witwe Hermann V. gestiftet wurde. Zu diesem Zeitpunkt haben die Vögte Burkhard und Heinrich Röder die Burg als Lehen von den Markgrafen Hermann VI. und Rudolf I..

1309

 

Übergang der Burg an Markgraf Friedrich II. von Baden in Folge einer Erbteilung.

1328

 

Wechsel der Burg von Markgraf Friedrich dem II. an seinen Vetter Rudolf III..

1333

 

Zerstörung der Yburg durch Truppen von Straßburg infolge eines Streites zwischen dem Bischof von Straßburg und dem Graf von Öttingen.

1450-1525

 

Viele Überfälle durch Arbeiter des Steinbruchs in Varnhalt. Die Gewalt war direkt gegen die feudalen Herrscher gerichtet, weil sie die Arbeiter stark ausbeuteten.

1525

 

Plünderungen der Burg im Bauernkrieg durch Bauernverbände aus Hanau.

1594

 

Betreiben einer Werkstatt für Falschmünzerei und Alchemie durch Markgraf Eduard Fortunat von Baden.

1598

 

Die Yburg kam in den Besitz der Markgrafschaft von Baden-Durlach, weil Markgraf Eduard Fortunat seine Aufgaben als Herr der Yburg vernachlässigt hat.

1617-1620

 

Wiederbefestigung des östlichen Bergfrieds und des Torzwingers mit der Bastei durch Markgraf Georg Friedrich von Baden-Durlach. Installation von Geschützen.

1635

 

Die Yburg von Kartographen als zentraler Punkt für feste Positionen ausgewählt. Das betont die strategische Bedeutung der Burg zu dieser Zeit.

1689-1690

 

Zerstörung der Burg infolge des Pfälzischen Erbfolgekrieges durch französische Truppen, wie Baden-Baden mit seinen Schlössern. Die Yburg ist seitdem eine Ruine.

1888-1913

 

Restaurierungsarbeiten am Mauerwerk wurden durchgeführt.

1977

 

Erneute Restaurierungen.

1987

 

Der östliche Turm wird erneut durch Blitzschlag beschädigt. Mit den herabgesprengten Steinen wird im Bereich des ehemaligen mittleren Brunnens ein Erdhügel geschaffen.

2009

 

Das städtische Forstamt versetzt die Burgruine Yburg durch forstliche Maßnamen wieder in ein nahezu historisches Umfeld.

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Technische Beratung, Gestaltung, Konzept und Umsetzung: Ralf Gatzki und Friederike Rook