Rund um die Hochburg liegen weitere Burgen dicht beieinander. Über den Vierburgenweg gelangt man zur Kastelburg bei Waldkirch, zur Burg Landeck und Burg Lichteneck.
Kastelburg
Die Herren von Schwarzenberg erbauten die Burg Mitte des 13. Jahrhunderts. Nach häufigem Besitzerwechsel wurde die Burg im 17. Jahrhundert durch die markgräflichen Truppen erobert. Doch nur kurze Zeit später nahmen die kaiserlichen Truppen die Kastelburg ein und brannten sie nieder. Seit 1978 ist sie im Besitz der Stadt Waldkirch.
Burg Landeck
Walter von Geroldseck ließ die Burg Mitte des 13. Jahrhunderts zur Verteidigung des Klosters Schuttern errichten. Im 15. Jahrhundert ging die Burg in den Besitz der Markgrafen von Baden über. In den Bauernkriegen 1525 wurde die Burg zerstört. Die heutige Ruine weist noch typisch architektonische Merkmale der Stauferzeit auf. Als besonders schön gelten die Konsolfiguren in der Burgkapelle, die leider ungeschützt der Verwitterung ausgesetzt sind.
Keppenbach
Die Herren von Keppenbach errichteten ihre Burg im 12. Jahrhundert. Von hier aus sollte das nahe gelegene Silberbergwerk und das herrschaftliche Forstrecht geschützt werden. Im Jahr 1336 waren mehrere Familien auf der Burg ansässig, sie war also eine sogenannte‚ Ganerbenburg’. Aufständische Bauern zerstörten die Burg bereits 1525 endgültig.
Lichteneck
Graf Konrad I. von Freiburg soll die Burg um das Jahr 1270 gegründet haben. Im 14. Jahrhundert ging sie in den Besitz der Pfalzgrafen von Lichteneck über. Hans Jacob Christoffel von Grimmelshausen erwähnt die Burg Lichteneck in seinem „Simplicissimus“. 1675 zerstörten die Truppen Ludwigs XIV. die Burg im Holländischen Krieg.