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 Klosterruine Allerheiligen

 

 


In idyllischer Lage, im entlegenen schwarzwälder Lierbachtal, stiftete Uta von Schauenburg Ende des 12. Jahrhunderts das Prämonstratenserkloster Allerheiligen. Nach der Erhebung zur Abtei 1657 trug man dem gewachsenen Repräsentationsbedürfnis mit einer großzügigen barocken Erweiterung und Neugestaltung der Klosteranlage Rechnung. Als überregional bedeutendes Gymnasium erlebte das Kloster im 18. Jahrhundert seine letzte Blüte. Die Säku-larisierung läutete wie vielerorts nicht nur das Ende klösterlichen Lebens, sondern auch die Umnutzung und schließlich Zerstörung der Anlage ein. Nach einem Brand wurden Klostergebäude und Klosterkirche – ein bedeutendes Denkmal der Gotik in Mittelbaden – zum Abbruch freigegeben. Mit der Erschließung der nahegelegenen Wasserfälle begann ein neuer Abschnitt in der wechselvollen Geschichte des Klosters. Bald schon avancierte Allerheiligen in romantisch verklärter Ruinenbegeisterung zum beliebten Ausflugsziel. Die malerische Ruine, imposantes Zeugnis vergangener Größe in unberührter Natur, faszinierte damals wie heute die Besucher.

Parkmöglichkeiten: 200 Stellplätze entlang der Landstraße, Entfernung 100–150 m und im Zufahrtsbereich zur Ruine

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Technische Beratung, Gestaltung, Konzept und Umsetzung: Ralf Gatzki und Friederike Rook