zwischen 1191 und 1196 |
gründet Herzogin Uta von Schauenburg die Prämonstratenserabtei Allerheiligen |
Frühes 13. Jhdt. |
beginnt man mit den Bauarbeiten |
1297 |
belegt eine Urkunde, dass an der Kirche immer noch gebaut wird |
Anfang 14. Jhdt. |
ist Kloster Allerheiligen sehr wahrscheinlich fertiggestellt |
1469 |
klagt der Prior über die Baufälligkeit der gesamten Klosteranlage |
1470 |
zerstört ein von der Küche ausgehender Brand große Teile des Klosters |
1470-1484 |
siedelt der Konvent aus dem zur Ruine gewordenen Kloster nach Lautenbach im Renchtal um. |
1484 |
kehrt der Konvent nach Allerheiligen zurück. Er fasst den Beschluss, in Zukunft keinen Mönch aufzunehmen, der nicht vorher geschworen habe, niemals einer Verlegung des Klosters zuzustimmen. |
1555 |
zieht ein neuerlicher Klosterbrand vor allem die Konventgebäude in Mitleidenschaft |
1657 |
wird die Propstei zur Abtei erhoben |
18. Jhdt. |
gestaltet man die Kirche im barocken Stil neu und erweitert die Klosteranlage |
1802 |
hebt Markgraf Karl Friedrich von Baden die Abtei im Zuge der Säkularisation auf und zieht den gesamten Besitz an sich |
1804/05 |
versucht der Fabrikant Reinhard Brenneisen in den Konventsgebäuden eine Wollspinnerei einzurichten, die jedoch zu keinem wirtschaftlichen Erfolg führt |
Juni 1804 |
setzt ein Blitzschlag den Kirchturm und die Kirchendächer in Brand. Die angrenzenden Klostergebäude werden weitgehend zerstört. |
Bis 1814 |
wird die Kirche als Gotteshaus, wenn auch selten, genutzt |
1816 |
werden alle Gebäude, bis auf die Kirche, auf Abbruch versteigert |
1824 |
gibt die Regierung in Karlsruhe die inzwischen teilweise eingestürzte Kirche als Steinbruch für die neu zu erbauende Kirche in Achern frei |
1840 |
erschließt die Forstverwaltung die Wasserfälle mit Leitern, später mit Treppen. Der Raubbau an der Kirche wird vom großherzoglichen Innenministerium verboten. |
1844 |
wird der Waldhüter Mittenmeier erster Gastwirt Allerheiligens |
1845 |
beginnen die Instandsetzungs- und Restaurierungsarbeiten, der Tourismus blüht auf |
1871/87 |
werden zwei neue Kurhäuser für die wachsende Zahl der Touristen gebaut |
1903 |
baut man ein neues Forsthaus |
1925 |
wird das Gefallenendenkmal des Schwarzwaldvereins errichtet |
1947 |
erwirbt der Caritasverband der Diözese Mainz die Kurhäuser und führt sie als Kindererholungsheim |
1960 |
errichtet man eine Kapelle oberhalb der Kirchenruine |
Seit 1980 |
Beginn von Instandsetzungsmaßnahmen |
1990 |
übernimmt das Institut für Weltevangelisierung ICPE-Mission das Gästehaus |
1995 |
eröffnet die Dauerausstellung zur Klostergeschichte im Informationszentrum |
1996 |
feiert man das 800jährige Klosterbestehen |