Umgebung

Klosterkirche St. Ägidius

Kleincomburg
Auf einem kleinen Bergrücken gegenüber der Großcomburg liegt die 1108 von Graf Heinrich gestiftete Kleincomburg. Das ehemalige Kloster St. Gilgen war kurze Zeit Frauenkloster, es diente bis 1673 als Sitz der Verwaltung für die Großcomburg. Zu diesem Zeitpunkt wurde es zum Spital für arme Frauen umgewandelt. Von 1713 bis 1802 war auf der Kleincomburg ein Kapuzinerkloster untergebracht. Nach verschiedenen Nutzungen richtete der Staat hier eine Strafanstalt ein, bis heute dient die Kleincomburg der Vollzugsanstalt Schwäbisch Hall als Außenstelle.

Klein- und Großcomburg, Kupferstich

Schwäbisch Hall
An der Stelle der im 12. Jahrhundert entstanden Stadt gab es bereits zwischen dem fünften und ersten Jahrhundert v. Chr. eine keltische Saline. Schwäbisch Hall entwickelte sich zur blühenden Reichsstadt, zu der neben einem bedeutenden Territorium auch die Groß- und Kleincomburg gehörten. Die Salzgewinnung war die Basis des städtischen Reichtums, um 1800 war Schwäbisch Hall die größte Saline in Südwestdeutschland. Zu ihren Wahrzeichen zählt die 1156 geweihte Michaelskirche.

 
 
Technische Beratung, Gestaltung, Konzept und Umsetzung: Ralf Gatzki und Friederike Rook