994 |
erwarben die Grafen von Comburg-Rothenburg den Berg und errichteten auf ihm eine Burg |
1078 |
stiftete Graf Burkhard II. von Comburg-Rothenburg seine Burg dem Benediktinerorden, der hier ein Kloster einrichtete |
1086 |
reformierten Hirsauer Mönche das Kloster, Abt wurde Gunthart |
21.12.1088 |
weihte Bischof Adalbero von Würzburg die Klosterkirche dem Heiligen Nikolaus |
1098 |
starb der Klosterstifter als Mönch auf der Großcomburg |
Im 12. Jahrhundert |
erfuhr das Kloster seine erste Blütezeit |
Im 13. Jahrhundert |
begann der langsame Niedergang des Kloster |
1318 / 1219 |
ging das Kloster bankrott und musste den Kirchenschatz verpfänden |
5.12.1488 |
wandelte man das Kloster in ein Chorherrenstift für Adlige um |
1551-1594 |
ließ Dekan Erasmus Neustetter die Großcomburg umfassend neu gestalten, sie erhielt u.a. die wehrhafte Ringmauer und einige neue Gebäude |
25.3.1632 |
bekam im Zuge des Dreißigjährigen Krieges der württembergische Obrist Bernhard Schaffalitzki von Muckendell als schwedischer Obrist das Chorherrenstift von König Gustav II. Adolf geschenkt. Die Chorherren und Chorvikare wurden vertrieben |
1634 |
kamen die ehemaligen Bewohner nach der Schlacht von Nördlingen wieder auf die Comburg zurück |
1706-1715 |
gestaltete der Baumeister Joseph Greising die neue, barocke Hallenkirche |
Im 18. Jahrhundert |
erweiterte man die Großcomburg zum letzten Mal |
4.10.1802 |
nahmen im Zuge der Säkularisierung württembergische Truppen das ehemalige Kloster in Besitz |
12.1.1803 |
hob Herzog Friedrich II. von Württemberg das Chorherrenstift |
1807-1810 |
diente sie als Apanageschloss für Prinz Paul von Württemberg |
1817-1909 |
war auf der Großcomburg das Königlich-Württembergische Ehreninvalidenkorps untergebracht |
1852 |
legte man den Ehreninvalidenfriedhof westlich des Fruchtkastens an |
1905 |
wurde dieser Friedhof geschlossen |
1926 |
bekam die erste württembergische Heimvolkshochschule ihren Sitz auf der Großcomburg |
1939-1945 |
waren auch Kriegsgefangene in den Gebäuden des ehemaligen Klosters untergebracht |
1947 |
zog die erste Staatliche Akademie für Lehrerfortbildung in Baden-Württemberg für Lehrer aller Schularten ein |
In der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts |
sanierte das Land Baden-Württemberg in zwei Phasen Teile der Gebäude und richtete ein Informationszentrum für Besucherinnen und Besucher ein |