Zeitleiste

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erwarben die Grafen von Comburg-Rothenburg den Berg und errichteten auf ihm eine Burg

1078

 

stiftete Graf Burkhard II. von Comburg-Rothenburg seine Burg dem Benediktinerorden, der hier ein Kloster einrichtete

1086

 

reformierten Hirsauer Mönche das Kloster, Abt wurde Gunthart

21.12.1088

 

weihte Bischof Adalbero von Würzburg die Klosterkirche dem Heiligen Nikolaus

1098

 

starb der Klosterstifter als Mönch auf der Großcomburg

Im 12. Jahrhundert

 

erfuhr das Kloster seine erste Blütezeit

Im 13. Jahrhundert

 

begann der langsame Niedergang des Kloster

1318 / 1219

 

ging das Kloster bankrott und musste den Kirchenschatz verpfänden

5.12.1488

 

wandelte man das Kloster in ein Chorherrenstift für Adlige um

1551-1594

 

ließ Dekan Erasmus Neustetter die Großcomburg umfassend neu gestalten, sie erhielt u.a. die wehrhafte Ringmauer und einige neue Gebäude

25.3.1632

 

bekam im Zuge des Dreißigjährigen Krieges der württembergische Obrist Bernhard Schaffalitzki von Muckendell als schwedischer Obrist das Chorherrenstift von König Gustav II. Adolf geschenkt. Die Chorherren und Chorvikare wurden vertrieben

1634

 

kamen die ehemaligen Bewohner nach der Schlacht von Nördlingen wieder auf die Comburg zurück

1706-1715

 

gestaltete der Baumeister Joseph Greising die neue, barocke Hallenkirche

Im 18. Jahrhundert

 

erweiterte man die Großcomburg zum letzten Mal

4.10.1802

 

nahmen im Zuge der Säkularisierung württembergische Truppen das ehemalige Kloster in Besitz

12.1.1803

 

hob Herzog Friedrich II. von Württemberg das Chorherrenstift

1807-1810

 

diente sie als Apanageschloss für Prinz Paul von Württemberg

1817-1909

 

war auf der Großcomburg das Königlich-Württembergische Ehreninvalidenkorps untergebracht

1852

 

legte man den Ehreninvalidenfriedhof westlich des Fruchtkastens an

1905

 

wurde dieser Friedhof geschlossen

1926

 

bekam die erste württembergische Heimvolkshochschule ihren Sitz auf der Großcomburg

1939-1945

 

waren auch Kriegsgefangene in den Gebäuden des ehemaligen Klosters untergebracht

1947

 

zog die erste Staatliche Akademie für Lehrerfortbildung in Baden-Württemberg für Lehrer aller Schularten ein

In der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts

 

sanierte das Land Baden-Württemberg in zwei Phasen Teile der Gebäude und richtete ein Informationszentrum für Besucherinnen und Besucher ein

 
 
Technische Beratung, Gestaltung, Konzept und Umsetzung: Ralf Gatzki und Friederike Rook