Die Staufer

Konradin Friedrich der Alte und Agnes Irene und Philipp Friedrich Barbarossa
Konrad IV. Friedrich II. Heinrich VI. Friedrich I.


"Aus den vornehmsten Grafenfamilien Schwabens" stammten die Staufer, so schreibt Otto von Freising, Onkel und Chronist Kaiser Friedrich Barbarossas. Schon im 10. und 11. Jahrhundert gehörten die Staufer zu den führenden Adeligen, die zeitweise in Schwaben das Pfalzgrafenamt inne hatten, nach der Herzogsgewalt die höchste öffentlich-rechtliche Funktion. Diese Ausgangsposition, in Verbindung mit einer klugen Territorialpolitik in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts, ermöglichte den Aufstieg der Staufer von einem bedeutenden süddeutschen Adelsgeschlecht zu König- und Kaisertum in Mittel- und Südeuropa. 

Ihren Name erhielten die Staufer vom Hohenstaufen, auf dem sich Friedrich von Büren, der spätere erste Herzog von Schwaben, eine repräsentative Burg erbaut hatte. Unter Friedrich Barbarossa und Heinrich VI. erreichten die Staufer den Höhepunkt ihrer Macht. Sie verlagerten ihr politisches Zentrum nach Sizilien, das ihnen als Erbe zugefallen war. Der letzte glanzvolle Staufer war Kaiser Friedrich II. Das Geschlecht starb mit der Enthauptung Konradins 1268 in Neapel aus.

Kloster Lorch diente als Grablege für die Staufer, verlor diese Funktion jedoch mit der Orientierung der Dynastie nach Italien.

Zu den drei Staufer-Löwen finden Sie mehr unter >>> Die drei Staufer-Löwen!

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