Sehenswertes: Sechs Tipps für einen interessanten Aufenthalt!


Die Ausstellung in der Klosterkirche

Chorbuch Initiale

Wer hat das Kloster gegründet? Wie sieht die Stiftungsurkunde aus? Was sind die Lorcher Chorbücher? Wer war Königin Irene?
Besucher mit Interesse an der abwechslungsreichen Geschichte des Klosters sind hier richtig: Eine kleine feine Ausstellung in der Klosterkirche erzählt Buntgemischtes aus 900 Jahren Geschichte!

Breiten Raum nehmen dabei die fünf Chorbücher ein, die 1511/12 in der Schreibstube des Benediktinerklosters Lorch entstanden sind. Zur Freude heutiger Besucher haben sich drei dieser Chorbücher erhalten. In diesen können Besucherinnen und Besucher nun  blättern – natürlich nicht im Original, denn die einzigartig reich ausgemalten Stücke befinden sich in der Württembergischen Landesbibliothek in Stuttgart. In Lorch kann man qualitätvolle Kopien der prachtvollen Buchseiten bewundern. In Originalgröße vermitteln sie ein eindringliches Bild von der farbigen Welt der Chorbücher und der Blütezeit des Klosters. Dazu gibt es Informatives über die Textschreiber und Illuministen der Chorbücher, über Liturgie und Gottesdienste im Kloster.

Infos zu Öffnungszeiten und Eintrittspreisen erhalten Sie hier.

  


Entdeckungstour durch das Kloster

Luftaufnahme des Kloster Lorchs

Ein Kloster besteht aus vielen Gebäuden mit ganz unterschiedlichen Funktionen. Die Lorcher Klosteranlage auf einem Hügel über der Rems ist wie eine kleine Stadt für sich. Machen Sie eine Entdeckungstour: An jeder Station des Klosterrundgangs erfahren Sie Wissenswertes über die Klosteranlage!

Tipp: Der Rundgang im Kloster lässt sich durch die Stadt Lorch ausdehnen...

 

 


Das Staufer-Rundbild

Staufer-Rundbild

Der ehrwürdige Kapitelsaal, in dem sich zu Klosterzeiten die Mönche täglich versammelten, hat heutzutage einen besonderen Augenschmaus zu bieten: Er beherbergt das große Staufer-Rundbild des Malers Hans Kloss.
Ein Besuch lohnt sich – 1.500 gemalte menschliche Figuren, 400 Tiere, 120 Ansichten von Städten, Burgen und Orten vermitteln einen bunten und lebendigen Blick ins Mittelalter und in die Welt der Staufer.

Mehr über das Rundbild lesen Sie hier.

     


Der Kräutergarten

Kräutergarten

Wie jedes Kloster hatte auch Kloster Lorch einen Kräutergarten. Hier wurden Heilkräuter angebaut und gepflegt, die in Salben und Tinkturen für medizinische Behandlungen verarbeitet wurden. Kräuter mit intensivem Duft wie Thymian oder Lavendel wurden zudem benutzt, um Ungeziefer wie Wanzen, Läuse oder Motten fern zu halten.

2002 wurde auf der Südseite der Klosterkirche ein neuer Garten angelegt, der an die traditionsreichen Kräutergärten der Mönche erinnert.

     


Der Limes in Lorch

Limes-Wachtturm

Kloster Lorch steht auf antikem Grund: Nordöstlich vom Kloster verlief einst der obergermanische Limes aus Norden kommend rechtwinklig nach Osten und bildete das Limesknie. Hier trafen der obergermanische Wall und Graben auf den rätischen Limes, der aus einer Mauer bestand. Das Kastell Lorch im heutigen Stadtgebiet lag an der Grenze des römischen Weltreichs und seiner beiden Provinzen Germanien und Rätien.

Noch heute sind Überreste der römischen Herrschaft in Lorch zu finden. Vor dem Eingang zum Kloster sieht man einen römischen Wachtturm, eine 1969 errichtete Rekonstruktion. Der Wachtturm weist auf die Anwesenheit römischer Hilfstruppen auf dem Klosterberg hin und war ein Vorposten des Kohortenkastells (in der heutigen Lorcher Innenstadt).

Außerdem zu sehen: ein römischer Architrav mit Inschriften über dem Westportal der Klosterkirche und einige römische Fundstücke aus Lorch, die in der Klosterkirche ausgestellt sind.


Die Stauferfalknerei

Direkt vor dem Kloster Lorch befindet sich die Stauferfalknerei. Hier können Besucher von Dienstag bis Donnerstag und Samstag immer um 15.00 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen um 11.00 Uhr und um 15.00 Uhr eine beeindruckende Greifvogelflugschau in staufischer Tradition erleben.

Mehr Informationen erhalten unter:

Stauferfalknerei  Kloster Lorch
www.stauferfalknerei.de
info@stauferfalknerei.de

 

    

Weitere Informationen zu Lorch
 
 
Technische Beratung, Gestaltung, Konzept und Umsetzung: Ralf Gatzki und Friederike Rook