Umgebung

Heiliggrabkapelle

Heiliggrabkapelle auf dem Kreuzberg

Durch eine Lindenallee führt von Kloster Schöntal der Weg auf den Kreuzberg zur Heiliggrabkapelle. Abt Benedikt Knittel ließ diese Kapelle zwischen 1716 und 1720 auf einem Bergsporn über dem Jagsttal errichten. Der barocke achteckige Bau ist den Obergeschossen der Türme der Klosterkirche nachgebildet. Von einer Terrasse gelangt man in eine künstliche Grotte mit einem in den Boden eingelassenen heiligen Grab. Lebensgroße Steinfiguren sind zudem auf einem künstlichen Ölberg aufgestellt.

Wallfahrskapelle Neusass

Wallfahrtskapelle Neusass

Die kleine Kirche liegt bei den ehemaligen Fischweihern des Klosters. Der Ort wurde als „Nuwesezen“ 1157 zum ersten Mal in der Urkunde erwähnt, mit der Kaiser Barbarossa die Stiftung des Klosters durch Wolfram von Bebenburg bestätigte. Im Jahr 1395 wird bereits eine große Wallfahrt in Neusass genannt. Bis heute besuchen Gläubige den Wallfahrtsort, der der Schmerzhaften Mutter Gottes geweiht ist – auf der Spitze des Gebäudes steht ein nachgebildetes flammendes Herz mit Marienmonogramm.

Kloster Schöntal

Hohenlohe

Hohenlohe war einst kein geografischer, sondern ein dynastischer Begriff, erwachsen aus dem Namen des Jahrhunderte lang herrschenden Geschlechts der Grafen von Hohenlohe. Viele der zahlreichen Burgen in diesem Gebiet wurden später zu Schlössern ausgebaut, sie prägen die Kulturlandschaft Hohenlohe.

Die natürliche Landschaft ist reizvoll und geprägt von Hügeln und teils tief eingeschnittenen Tälern. Der fruchtbare Boden erbringt reiche Ernte, an den Flüssen Tauber, Jagst und Kocher wächst Wein.

Weitere Informationen zu Schöntal
 
 
Technische Beratung, Gestaltung, Konzept und Umsetzung: Ralf Gatzki und Friederike Rook