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Kasel mit fürstbischöflichem Wappen


Kasel mit fürstbischöflichem Wappen

Noch um 1800 verwendete man diese Kasel zusammen mit allen anderen Teilen des Ornats bei Gottesdiensten in der Bruchsaler Hofkirche. Das Wappen von Franz Christoph von Hutten am unteren Rand weist darauf hin, dass das liturgische Kleidungsstück um 1740 für den Fürstbischof selbst gefertigt wurde. Die Kasel besteht aus Seidenbrokat und Silberborten und ist mit farbigen Blüten und Blättern verziert.

Nach der Säkularisation gelangte die Kasel nach St. Stephan, eine 1804 gegründete katholische Gemeinde in der Residenzstadt Karlsruhe. Großherzog Karl Friedrich förderte diese Gemeinde stark und sorgte dafür, dass die neue Kirche eine komplette Ausstattung aus Säkularisationsgut erhielt. Dazu gehörten 1807 Bruchsaler Ornate in jeder liturgischen Farbe, u.a. auch diese fürstbischöfliche Kasel.

 
 
Technische Beratung, Gestaltung, Konzept und Umsetzung: Ralf Gatzki und Friederike Rook