Das Deckenfresko im Marmorsaal

 

Deckenfresko im Marmorsaal

Deckenfresko im Marmorsaal

Saturn wird am Zerstörungswerk gehindert
Herkules fesselt Fortuna

Als das Deckenbild entworfen wurde, gingen die Fürstbischöfe von ihrer andauernden Regentschaft über das Hochstift Speyer aus: „In welchem die ewig fortdauernde Beständigkeit des Hochfürstlichen Hoch-Stiffts abgeschilderet zu sehen ist“ – so beschreibt sein Schöpfer, der Maler Johann Zick, den Inhalt des Deckenfreskos. Umgesetzt wurde dieser Inhalt in der Bildsprache der antiken Mythologie: Die Götter des Olymp schweben als Schutzmächte und Förderer im Himmelsgewölbe. Deren segensreiche Wirkung für das Speyerische Land wird darunter in zahlreichen Szenen und Symbolen veranschaulicht. Eine solche Bildsprache war in den Schlössern weltlicher, aber auch geistlicher Fürsten jener Zeit üblich.

 
 
Technische Beratung, Gestaltung, Konzept und Umsetzung: Ralf Gatzki und Friederike Rook