Der Marmorsaal im Bruchsaler Schloss

Der Marmorsaal

Der Marmorsaal

Über dem Kamin ist das Porträt der regierenden Kaiserin Maria Theresia zu sehen (in der anderen Ecke des Marmorsaales ist ein Porträt Kaiser Franz von Lothringens angebracht). Die Porträts verweisen auf den reichsfürstlichen Status des Fürstbischofs von Speyer.

Die üppige Verwendung von Marmor und Stuckmarmor gaben ihm seinen Namen: 1753/54 – in der Regierungszeit Fürstbischof von Huttens – wurde der Marmorsaal als einer der drei Prunkräume ausgestaltet. Johann Zick schuf die Malereien, Johann Michael Feichtmayr führte die Stuckarbeiten aus. Der Saal gilt als einer der Höhepunkte der weltlichen Innenarchitektur des 18. Jahrhunderts.

Nach 1945 wurde der Marmorsaal wiederaufgebaut: Ca. 60% der wertvollen Wandstukkaturen waren erhalten geblieben und konnten übernommen werden. Vieles andere musste ergänzt werden. So rekonstruierte der Maler Wolfram Köberl 1970-74 das Deckengemälde anhand von Fotografien.

 
 
Technische Beratung, Gestaltung, Konzept und Umsetzung: Ralf Gatzki und Friederike Rook