Porträt des Speyerer Fürstbischofs Franz Christoph von Hutten
zum Stolzenberg, Mitte 18. Jahrhundert, Öl auf Leinwand
Franz Christoph von Hutten (1706-1770) wurde 1743 zum Bischof gewählt. „Er war eines lustig und aufgeweckten Humors, freundlich und liebreich, einnehmend gegen jedermann,“ so charakterisierte ihn der Bruchsaler Chronist Thyrry. Von Huttens Bemühen galt dem Landesausbau. In seiner Amtszeit erreichte das Hochstift Speyer den Gipfel seines Wohlstandes. Von Hutten entfaltete eine reiche Bautätigkeit in und um Bruchsal. Der Ausbau und die Fertigstellung des Residenzschlosses, das den Rahmen für seine glänzende Hofhaltung bot, war sein größtes Projekt.