Das hoch über der Stadt auf einer Bergzunge gelegene Schloss, einst Residenz der Fürstäbte und späteren Fürstpröbste des Benediktinerstifts Ellwangen, gründet sich auf eine stetig erneuerte und umgebaute Burg aus der Stauferzeit. Stellenweise sind die alten Ringmauern der ursprünglichen Anlage noch heute sichtbar. Der für die heutige Anlage entscheidende, umfassende Umbau erfolgte unter Fürstprobst Johann Christoph I. von Westerstetten in den Jahren 1603–08. Er ließ eine vierflügelige Schlossanlage mit Ecktürmen errichten.
Besonders reizvoll ist der auf trapezförmigem Grundriss angelegte und von dreigeschossigen Arkaden umgebene Innenhof. Bereits gut 100 Jahre später wurde das
Renaissanceschloss nach einem Brand barockisiert, wobei u. a. die Belétage ausgebaut und üppig ausgestattet, sowie ein großzügiges Treppenhaus angefügt wurden. Im Laufe der Zeit unterschiedlich genutzt, ging die einst reiche Ausstattung jedoch zum überwiegenden Teil verloren.
Parkmöglichkeiten: Parkplätze mit
ca. 80–100 PKW-Stellplätzen
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