Umgebung - Ehemalige Benediktinerkirche St. Vitus

St. Vitus

Der bekannte Kunsthistoriker Georg Dehio bezeichnete zu Beginn des 20. Jahrhunderts in seinem „Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler“ die ehemalige Benediktinerklosterkirche als „den bedeutendsten unter den wenig zahlreichen romanischen Gewölbebauten Schwabens“.

St.Vitus

Zwischen 1182 und 1233 errichtete man die aufwändig gestaltete dreischiffige, spätromanische Pfeilerbasilika, die Bischof Engelhard von Naumburg weihte. Bis zur Säkularisation 1803 war sie das geistliche Zentrum der Stadt. Als benediktinischer Kirchenbau besitzt sie den typischen Grundriss mit Querschiff und Fünfapsidenchor. Ein spärlich geschmücktes Quaderwerk bildet die spätromanische Außenfassade.

Im Inneren dominiert der Barock. Fürstpropst Franz Georg von Schönborn (1732-1756) ließ die Kirche modernisieren. Er holte bekannte Künstler und Handwerker aus dem Reich nach Ellwangen, zu denen auch Balthasar Neumann, Maximilian von Welsch und Franz Keller zählten. Eingangsportal der Kirche ist das Südportal. Sein Tympanon (Giebelfeld), zeigt Christus als Richter auf dem Thron.

Im 19. Jahrhundert wurde die Ausstattung des Barock und Rokoko beinahe vollständig entfernt. Papst Paul VI erhob St. Vitus 1964 zur Basilica Minor. Kloster Ehemaliges Klosterspital

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Technische Beratung, Gestaltung, Konzept und Umsetzung: Ralf Gatzki und Friederike Rook