Schon zu Jugendzeiten begeisterte sich Reinhard von Koenig-Fachsenfeld für die neuen Erfindungen und Entwicklungen im Bereich der Flug- und Motortechnik. Nach einer erfolgreichen Karriere als Rennfahrer (Dt. Motorradstraßenmeister 1924) wurde aus dem Steckenpferd eine berufliche Tätigkeit. Angeregt durch die Luftschiffe des Grafen Zeppelin beschäftigte sich der Konstrukteur, Tüftler und Erfinder vor allem mit dem Problem der Luftwiderstandsminderung bei Straßenfahrzeugen. Die Idee, dadurch den Benzinverbrauch erheblich zu senken, entwickelte der letzte Besitzer von Schloss Fachsenfeld bereits 1929.
Heute sind strömungsgünstige Karosserien eine Selbstverständlichkeit im Automobilbau. Pioniergeist und vor allem Hartnäckigkeit waren jedoch notwendig, um mit der Idee überhaupt Gehör zu finden. Reinhard von Koenig machte durch Rekordfahrten und Siege auf sich aufmerksam, die Rennfahrer wie Manfred von Brauchitsch oder Kurt May mit seinen stromlinienförmigen Rennwagen auf der AVUS in Berlin erzielten.
Dieses besondere Kapitel der Autogeschichte wird durch einen Stromlinien-Rennwagen aus dem Jahre 1931 sowie durch weitere aerodynamisch gestaltete »Oldtimer«, Karosserien und historische Modelle zu einem Erlebnis.