1775 - 1955
Unter Maximilian Christoph von Rodt (reg. 1775-1800) sollte das Neue Schloss noch weitere 25 Jahre seine Funktion als fürstbischöfliche Residenz erfüllen. In dieser Zeit werden die Appartements in der Beletage mit Wandvertäfelungen nach Entwürfen von Pierre Michel d’Ixnard geschmückt und zeitgemäßes Mobiliar angekauft. 1802 geht das Neue Schloss im Zuge der Säkularisation in den Besitz des späteren Großherzogtums Baden über, Möbel und Kunstgüter werden verkauft, versteigert oder auf andere badische Schlösser verteilt.
Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein wird das Neue Schloss unterschiedlichen Nutzungen zugeführt und dient wechselweise als Amtsgefängnis, Fräuleininstitut oder Oberschule. 1955 wird das Schloss dem Land Baden-Württemberg von der französischen Besatzung übergeben.