Zeitleiste

1058

 

wird "Mergintaim" erstmals urkundlich genannt

 

12.Jahrhundert

 

wird die bestehende "Alte Veste" zu einer Wasserburg ausgebaut

1219

 

1219 schenkt die Familie von Hohenlohe ihren Besitz dem Deutschen Orden

1255

 

1255 entstehen die Burgkapelle im Osten und der Palas im Süden

 

1339

 

1339 wird die Wasserburg durch eine Vorburg, den äußeren Schlosshof mit Burggraben, neue Zufahrten und Tore ausgebaut. Außerdem entstehen der Bläserturm und ein Kapitelsaal im Westflügel

 

1527-1809

 

wird Mergentheim nach der Zerstörung der Burg Horneck im Bauernkrieg Zentrale des Deutschen Ordens im Südwesten

1568-1628

 

wird die Wasserburg zu einem repräsentativen Renaissanceschloss ausgebaut

1574

 

entsteht die Berwart-Treppe zwischen West- und Südflügel

 

1730-1799

 

erfolgt der teilweise Umbau des Schlosses zum Barockschloss

1730-1736

 

entsteht eine neue größere Schlosskirche nach Plänen Joseph Roths

1797-1799

 

wird die Hauptstiege zwischen Hauptportalturm und Nordflügel gebaut

 

nach 1809

 

wird der Deutsche Orden durch Napoleon aufgelöst und geht in dem "Deutschen Ritterorden" auf, der nur noch katholisch ist und sich im 20. Jahrhundert in einen geistlich-klerikalen Orden umwandelt. Das Schloss dient unterschiedlichen Nutzungen: als Kaserne, Notunterkunft, Schule, Fabrik, Verwaltungsgebäude und Archiv

 

1927

 

findet die erweiterte "Städtische Altertumssammlung", 1864 gegründet durch Freiherr von Adelsheim, im Schloss ihren Platz

1956

 

wird der ehemalige Kapitelsaal restauriert und für kulturelle Veranstaltungen genutzt

1961-1969

 

entsteht im Südflügel ein "Deutschordensmuseum" mit dem Themenschwerpunkt der Residenzzeit in Mergentheim

1973

 

wird die Schausammlung unter dem Namen "Deutschordensmuseum" nach vierjähriger Umgestaltung und Erweiterung wiedereröffnet

1975-1996

 

werden umfassende Restaurierungen und Ausbauten vorgenommen. Seit 1991 ist der Träger des Museums eine GmbH

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Technische Beratung, Gestaltung, Konzept und Umsetzung: Ralf Gatzki und Friederike Rook