Museen und Ausstellungsbereiche

Führung im Münster

Das Münster und ein Großteil der Schlossanlage sind den Besuchern zugänglich. Innenräume des ehemaligen Klosters können im Rahmen von kunsthistorischen Führungen besichtigt werden. Die Besucher erhalten dabei Auskunft zur Geschichte Salems, zu Kunst und Künstlern und zur Wirtschaftsgeschichte des Klosters.

Konventsgebäude mit Kreuzgang/Bernhardusgang mit Gemäldezyklus von Andreas Brugger (Vita des Hl. Bernhard von Clairvaux), Äbtegalerie der Salemer Äbte (18. Jh.), Stuckausstattung (F.J. Feuchtmayer, J.A. Feuchtmayer, Michael Wiedemann) und das Sommerrefektorium mit Stuckausstattung und Gemälden der Klosterzeit (erste Hälfte 18. Jh.), Steckborner Kachelofen.

Führung

Prälatur mit Klosterbibliothek (Äbteporträts, Ausstattung und Mobiliar der klassizistischen Zeit) und Kaisersaal sowie Abtsquartier mit weitgehend originaler Innenausstattung der Klosterzeit: Stukkaturen (F. J. Feuchmayer, J. G. Dirr), Galerie (Äbteporträts, Geburtstagsblätter, Altarblätter u.a.). 

Gotisches Münster: spätklassizistische Innenausstattung (v.a. Alabaster-Schmuck), Teile barocker Innenausstattung, Teile des alten spätgotischen Chorgestühls, spätgotischer Tabernakel; große romantische Orgelanlage mit barockem Prospekt. Ausstellung zur Baugeschichte des Münsters und Dokumentation zur Münsterdachsanierung; Exponate, u.a. originale Bauteile der (nicht mehr existierenden romanischen) und gotischen Mönchskirche.


 

Museen und Ausstellungsbereiche ohne Führung zugänglich

 

Marstall

Historischer Marstall
Im prächtigen barocken Marstall waren die Pferde des Abtes und seiner Gäste untergebracht. Die für einen Pferdestall ganz außergewöhnliche Pracht zeigt sich in den beiden Innenräumen. Erhalten sind die mit Schnitzerei reich verzierten Pferdeboxen, die Wände zieren Malereien mit Pferdedarstellungen, Heiligenbildern (Hll. Martin und Georg) sowie antike Götterfiguren. Auf den Gesimsen stehen farbig gefasste Holzskulpturen von Joseph Anton Feuchtmayer.

Historische Schmiede
Zu sehen ist die ursprüngliche Hufschmiede des Klosters mit originalem Inventar des 18. bis 20. Jahrhunderts.  

Destillationsgeräte

Brennereimuseum
Das Brennereimuseum in einem ehemaligen Wirtschaftsgebäude, dem Sennhof, informiert detailliert über die Verarbeitung von Obst zu Edelbränden und Branntwein von der Klosterzeit bis heute. Erläutert werden unterschiedliche Brennvorgänge und Brennanlagen historischer Zeit bis hin zum neuesten Stand der Technik.

Spritzenwagen aus dem 18. Jahrhundert

Feuerwehrmuseum
Ausstellung über die technische Entwicklung des Löschwesens von der Barockzeit bis heute.  Die Sammlung historischer Spritzenwagen, Handdruckspritzen und Geräten seit dem frühen 18. Jahrhundert bis zur Ausrüstung moderner Feuerwehren, entstand im Andenken an die große Brandkatastrophe im Jahre 1697 und zählt heute zu den bedeutendsten Sammlungen Europas. Mit vielen Modellen und Schaubildern auch für die jüngeren Besucher aufbereitet, erhält man einen Einblick in die spannende Geschichte des Feuerwehrwesens.

Weinpresse

Historischer Torkel / Küfereimuseum
Im ehemaligen Wirtschaftsgebäude der Renaissancezeit, dem Oberen Langbau, ist das Küfereimuseum mit einem der beiden Salemer Torkel, einer Weinpresse, zu besichtigen. Wie die Jahreszahl auf dem über 11 Meter langen Torkelbaum aus Eichenholz ausweist, stammt der Torkel aus dem Jahr 1706. Bis in die 1920er-Jahre wurde er zum Traubenpressen eingesetzt.

Neues Museum
Das sogenannte Neue Museum, ursprünglich eine Scheune mit imposantem Gebälk, dient heute als Saal für kulturelle Veranstaltungen und Ausstellungen vor allem der Gegenwartskunst.

Der Schauweinberg
Bei einem Spaziergang durch den neu angelegten Schauweinberg (zwischen Schloss und Rentamt) kann man sich über die besten Rebsorten der Bodenseeregion und die Salemer Weinbautradition informieren. Außerdem hat man hier den schönsten Blick auf die grandiose Südfassade des Schlosses.

 

Weitere Informationen zu Salem
 
 
Technische Beratung, Gestaltung, Konzept und Umsetzung: Ralf Gatzki und Friederike Rook